Ziele 2017 – und unsere Wünsche

Allerorts liest man in diesen Tagen in Newslettern oder Posts in den Sozialen Medien von ZIELEN, die die Menschen in 2016 erreicht haben und/oder sich für 2017 vornehmen. Selbst in den Kalendern und Timeplanern bestehen die ersten Seiten häufig aus konkreter Zieleplanung. Ebenso starten in den ersten Januartagen zahlreiche Onlinekurse und -programme zu verschiedensten Themengebieten, in denen man sich auch selbst bestimmten oder von außen vorgegebenen Zielen verschreibt.

Auch in den Banken ist längst, so wissen wir es noch, die Jahresplanung für’s nächste Jahr besprochen, wird auf die 2016er Ziele noch mal ein Schippchen drauf gelegt und gibt es häufig entsprechende Incentives, um dieses schmackhaft zu verpacken. Spätestens zu den Kick-Off-Veranstaltungen im Januar werden diese entweder seriös-leise und tschakka-laut den Vertriebsteams präsentiert.

Auch wir wurden gerade in den letzten Tagen häufig gefragt: was sind Eure Ziele für 2017. Und unsere Antwort ist für die meisten Menschen ein wenig irritierend: Wir haben keine Ziele.

Klar, gibt es konkrete Pläne und Termine schon für das nächste Jahr. Da sind Martin’s Termine in Brüssel im Rahmen des FutureLab Europe 2017, da gibt es schon jetzt Speakertermine für Silke und Max in Frankfurt vor Managern und Unternehmern, da haben wir konkrete Anfragen von Magazinen zu Beitragsthemen, da ist ein ganz wichtiger Punkt unser Projekt Finanzbildung für Schüler, da sind die Anträge für Fördermittel aus Bund und Ländern und v.a. europäischer Ebene, da ist eine Kampagne in Planung zum Thema ‚Werteorientierte Geldanlage‚, die uns sehr am Herzen liegt, da wird mit Martin wohl ein Buch entstehen rund um sein Konzept ‚Lösungsmanagement‚ und vieles, vieles mehr…..

Wie können wir sagen, wir hätten keine Ziele, wenn es doch so viele Pläne gibt?! Nun, es ist ganz einfach: all diese Themen fügen sich in unser Leben und Wirken. Wir gehen unseren Weg mit klarer Vision und offenem Herzen. Und – auch das ist eine Besonderheit in unserem Tun – wir öffnen die Felder, dass andere Menschen bei MenschBank mit-tun können.

So häufig ist uns genau dieser Punkt in den letzten Begegnungen bewusst geworden: MenschBank bringt die Menschen zusammen, die jeweils ihre Träume und Visionen leben wollen und wir unterstützen sie dabei. Nicht mehr, doch auch nicht weniger. Wir bauen Brücken zwischen Menschen und Themengebieten.

Uns macht es glücklich, andere glücklich zu machen – und wenngleich es manch einer als ‚Gutmenschentum‘, als idealistisch oder altruistisch sieht, kommt es uns selbst manches Mal ganz schön egoistisch vor – denn es gibt nichts, was uns mehr Freude macht, als anderen Menschen – gerade in der Finanzwelt – zu helfen, ihre Träume zu leben und glücklich zu sein. Und dabei noch dafür zu sorgen, dass mit dem Geld, um das es in unserer Branche ja maßgeblich geht, mehr und mehr sinn- und wertvolle Dinge für die Menschen und das Leben getan werden.

Das mit den Zielen kommt uns manchmal ein wenig wie Scheuklappen vor: Fokus auf das Ziel, kein Blick rechts und links und dann ‚go for it‘. Man könnte es sehen wie eine Bergwanderung, bei der das Ziel der Gipfel ist. Und man hat Erfolg, wenn man den Gipfel erreicht hat.

Unser Ziel ist es, um bei dem Beispiel zu bleiben, am Berg wandern zu gehen: aus dem Bach zu trinken, die Blumen und Tiere zu betrachten, einen Plausch zu halten mit den andern Wanderern, denen wir auf dem Weg begegnen. Pausen zu machen, wie wir uns fühlen, weiterzugehen, wenn die Zeit ist. Wir haben tatsächlich den Luxus, dass wir Zeit haben. Und dass es noch nicht mal eine Rolle spielt, ob wir auf den Gipfel aufsteigen oder auf der Almhütte verweilen und von dort aus weiterziehen. Der Weg zeigt sich beim Gehen – und so auch die Etappen auf dem Weg.

Das Leben gibt den Rhythmus vor – und wir vertrauen dem Leben und folgen tatsächlich seinem Fluss. Und es ist so faszinierend, welche Geschenke in Form von menschlichen Begegnungen, Unterstützern und Wegbegleitern uns auf diesem Weg begegnen.

Und nachdem wir so sehr diesen neuen Zeitgeist des ZusammenArbeitens und -wirkens, des Teilens, was man übrig hat und des Menschen glücklich machen leben, haben wir uns entschieden, eine WUNSCHLISTE zu veröffentlichen mit Dingen, die uns in unserem Projekt wirklich eine große Unterstützung sind, unser Wirken erleichtern und uns v.a. echt glücklich machen. Dies sind zum Beispiel geeignete Büroräume für unser Schülerprojekt (wir haben da schon ein Traumobjekt hier in Dresden), Flugmeilen oder auch Bahntickets bzw. Flixbus-Gutscheine für unsere Mobiliät. Übernachtungen in Frankfurt / Berlin / München (oder anderen Metropolen). Temporär einen Kombi, wenn wir mit Filmausrüstung unterwegs sind. Nutzung von Orten (FeWo / Haus) in der Natur (Meer/Berge) – wir merken, wenn wir z.B. an diesen innovativen Konzepten schreiben, sind solche Orte so wertvoll und unterstützend. Technik in Form vom Film/Kameratechnik, leistungsstarken Rechnern für Videoschnitt. Unterstützer im Bereich Grafikdesign, Programmierung, Social Media (v.a. für junge Zielgruppe SnapChat u.ä.).

Diese Liste findet sich auf einer separaten Seite und wird stets aktuell gehalten.

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