Wie können wir gemeinsam erfolgreich sein?

Wir haben ja bereits darüber berichtet, dass wir Geshe Michael Roach, einen buddhistischen Mönch und Managementtrainer kennengelernt und begonnen haben, seine Prinzipien bei MenschBank anzuwenden.

Wir hatten von ihm gehört und eigentlich war unser Plan recht einfach: wenn es tatsächlich eine Formel / einen Weg gibt, erfolgreich zu sein mit Dingen, die im Einklang mit dem Leben sind und dabei Negatives, wie Betrug oder Zerstörung von Leben ausschließen, dann ist das etwas, das wir gerne als Youtube-Video speziell zu unseren Fragen rund um Geld und den Banken sichtbar machen wollen.

Denn, ganz ehrlich: wir und noch viel weniger die Kinder, verstehen, wieso es auf unserer Welt etwas anderes als Nachhaltigkeitsbanken gibt, die sich genau dazu verpflichten: Gelder nur im Sinne von Mensch und Leben anzulegen.

Also, noch einmal zu unserem Plan: wir fahren nach Wien, zu Geshe Michael Roach’s nächsten Europa-Aufenthalt, stellen unsere Fragen und veröffentlichen dies dann auf unserem Youtube-Kanal. Im Prinzip ein guter Plan, doch er ist so nicht ganz aufgegangen. Denn, auf die Frage, wie man Menschen dazu motivieren kann, nur noch in gute Dinge zu investieren, kam statt der erhofften Antwort, der Hinweis, dass man es auf einer individuellen Basis beweisen müsse.

Und so forderte uns Geshe Michael Roach auf, selbst ein Unternehmen aufzubauen, das Geld damit macht, indem es Menschen hilft und in Menschen investiert. Und dann, wenn wir x Millionen gemacht hätten, könnten wir vor die Banker treten und man würde uns glauben. Seht selbst:

 

 

Ich mein‘: er hat ja recht, doch …. wir wollen doch gar nicht ‚a lot of money‘ machen, wir wollen doch nur einen Bewusstseinswandel in der Branche erzeugen. Und vor allem wollen wir zeigen, dass Geld nicht das Maß der Dinge ist, dass ein Höher-Weiter-Schneller uns nicht glücklicher macht. Doch wir leben halt in einer Welt, wo man mit Geld unglaublich viel bewegen kann, viel Gutes und viel weniger Gutes. Und so lange man mit Geld Regenwald kaufen und diesen Wald dann einfach so abholzen kann, dann ist es wohl doch ganz gut, viel Geld zu bewegen, um viel Wald zu kaufen, der dann eben nicht abgeholzt wird.

Und wenn der Weg, die Banken zu motivieren, das Geld ihrer Kunden in gute Dinge fließen zu lassen und die Motivation für die Banken derzeit hauptsächlich ist, ‚lot’s of money‘ zu machen und das Schlüsselwort für wirklich erfolgreiches Investment Warren Buffet ist …. nun, dann machen wir uns mal auf den Weg, genau dies zu erreichen.

Wobei … mal ganz ehrlich: wir wollen ja immer noch nicht viel Geld machen. Dürfen wir ja auch gar nicht, schließlich sind wir ein gemeinnütziger Verein. Doch, wenn es uns gelingt, viel Geld zu akquirieren, das die Menschen uns vertrauensvoll geben und damit gute und dem Gemeinwohl dienende Projekte unterstützen, dann ist das sicherlich ganz genau so gut.

Nun lassen wir erst einmal Eva Balzer, die Seminarveranstalterin von Geshe Michael Roach für die D-A-CH-Region zu Wort kommen, um noch ein wenig Hintergrundinformationen zu den Prinzipien zu erhalten.


 

Diamand Management, Eva Balzer
Lieben Dank, Silke und Martin!

Manchen Menschen, die den Diamantschneider-Prinzipien zum ersten Mal begegnen, leuchtet sofort ein, was Geshe Michael Roach sagt, weil sie instinktiv schon länger ganz ähnlich denken und handeln. Wenn Sie auch dazu gehören, wird es Sie freuen, dass nun logisch bewiesen werden kann, dass Ihr Instinkt richtig war und ethisches Wirtschaften die kausale Ursache für Erfolg ist. Wenn Sie diese Prinzipien noch systematischer und bewusster anwenden, können Sie sicher noch viel größere Erfolge in allen Bereichen Ihres Lebens erreichen.

Wenn Sie so gestrickt sind wie ich vor einigen Jahren, werden Sie vielleicht ein wenig skeptisch sein und die Aussagen von Geshe Michael Roach werden Sie zwar interessieren und neugierig machen aber auch zum Nachdenken bringen und Fragen aufwerfen. Das ist auch gut so!

Bedenken Sie: Diese Prinzipien bieten eine völlig neue Sicht auf die Welt und wie sie funktioniert und bevor man das unterschreibt, sollte man das Konzept gründlich überprüfen. Ich möchte Sie ermutigen, dies zu tun, denn wenn es stimmt, was er sagt, dann wäre dies wahrhaft revolutionär und die positiven Auswirkungen auf Ihr Leben ebenso wie auf die Wirtschaftswelt wären enorm. Dazu ist es wichtig, die Ideen einer rigorosen intellektuellen Prüfung zu unterziehen. Ich lade Sie herzlich ein, sich damit kritisch auseinanderzusetzen und hier in diesem Blog oder auf einem unserer vielfältigen Seminare (siehe www.diamondmanagement.eu) oder auch gern per Email (Eva.Balzer@diamondmanagement.eu) Fragen zu stellen.

Da der zentrale Punkt dieses Systems aber besagt, dass die Welt ein Produkt unseres Geistes ist (und wie wir uns gegenüber anderen Menschen verhalten, wie wir denken und sprechen) kann Klarheit und Gewissheit nicht durch Denken, Reflektion und Diskussion allein gewonnen werden. Nur durch die praktische Anwendung, so wie Michael Roach das auch im Interview sagt, durch ein kleines Experiment, kann man verifizieren, ob das System wirklich funktioniert. Daher empfehle ich Ihnen, das Gleiche zu tun, was die Menschbank begonnen hat: Wenden Sie die Prinzipien an, um etwas in Ihrem Leben zu erreichen. Sie haben nichts zu verlieren: im Zweifel waren sie „nur“ freundlich oder haben einem anderen Menschen geholfen. Aber wenn es funktioniert, dann haben Sie eine Methode gefunden, die immer das gewünschte Resultat bringt. Ich kann für mich sagen, dass die Kombination aus kritischer Reflexion und praktischer Anwendung keinen Zweifel an der absoluten Richtigkeit der Ideen gelassen hat und das ist eine unfassbare Bereicherung in meinem Leben.

Dieses universelle und religionsfreie System hat ja auch nun mal seit 2.500 Jahren Bestand. Geshe Michael Roach hat es nicht „erfunden“, sondern „nur“ in einfach anzuwendende Werkzeuge überführt, die dem modernen Menschen im Arbeitsleben nicht nur den gewünschten Erfolg bringt, sondern auch Spaß bereitet und größeres Glück und innere Zufriedenheit beschert. Probieren Sie es einfach aus!

Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!

Eva Balzer


 

MenschBank, Danke, Eva!!

Nun noch ein paar Worte dazu, was seit dem Seminar im Februar geschehen ist:

Als Kind bekommen wir gesagt, man solle Fremden nicht glauben, als junge Erwachsene sagt man uns, wir dürfen nicht alles glauben und spätestens als gestandene, rationale Erwachsene sind wir gern mal ungläubig gegenüber Dingen, die wir nicht kennen und verstehen. Wenn jetzt ein extrem erfolgreicher Geschäftsmann und tiefenentspannter buddhistischer Mönch uns etwas davon erzählt, wie man erfolgreich werden kann, dann glauben wir ihm das natürlich. Wir vertrauen ihm, weil das, was er erzählt, mit unseren eigenen Werten einhergeht, auch wenn wir seine Theorie noch nicht in Gänze erfassen. Es fühlt sich einfach stimmig an. Doch auch wenn wir ihm Vertrauen und Glauben schenken, erwarten wir von niemanden, es uns gleich zu tun. Wir probieren es einfach aus und sind gern Vorbild. So wie wir uns dafür entschieden haben, wie Eva schon meinte, es einfach auszuprobieren, ist das die Wahl eines jeden. Uns ist es lediglich wichtig, dass die Menschen das tun, was sie für richtig halten, sie gut können und ihnen Freude bereitet.

Zugegeben die ersten Schritte sind nicht immer leicht, vor allem wenn man seine gewohnte Perspektive wechselt. Gehen wir oftmals davon aus, die Ursache dessen, was uns jeden Tag widerfährt in unserer Gesellschaft, unserer Umwelt und Umständen finden zu können, sind wir nach Geshe Michael Roach es selbst, die für all das verantwortlich sind. Alles, was wir tun, wird auf uns zurückgeführt, niemand anderer ist ‚Schuld‘. So ungewohnt das klingen mag, so sehr gibt es uns den riesigen Baukasten der Möglichkeiten für unser Leben wieder zurück. Wir können mit diesem System unser durch Wahrnehmung geprägtes Leben in die eigenen Hände nehmen und das bewirken, was wir einmal erleben wollen. Diese großartige Chance ist es Wert, die eigene Perspektive zu hinterfragen, jedenfalls in unseren Augen.

Okay jetzt interessiert sicherlich alle brennend, ob das Ganze auch bei MenschBank funktioniert, ob sich schon eine Veränderung nach gut 2 Monaten eingestellt hat. Ja und Nein. Ja, weil es einfach ist, Dinge zu tun, die anderen Menschen helfen. Und nein, weil es doch einiges an Disziplin und Aufmerksamkeit erfordert, zu beobachten, was man tut. Denn wie gesagt, alles was man geschehen lässt, kann und wird für und gegen einen wirken. Z. B. ist es gar nicht so einfach, nicht einmal mehr ein ganz kleines bisschen zu lästern, zu lügen, zu verurteilen oder Angst zu haben. Wir denken mittlerweile jedoch, dass das auch ganz natürlich ist. Wir stellen jedoch auch fest, dass wir uns schnell daran gewöhnen, respektvoll, wohlwollend, gütig und aufmerksam uns selbst und anderen gegenüber zu sein. Denn was dann passiert, ist einfach unglaublich.

Wir haben in den letzten 2 Monaten so so viele wunderbare Bestätigungen dieses Ansatzes erfahren dürfen, dass wir gar nicht wissen, wo wir beginnen sollen. Nehmen wir das Beispiel aus dem Interview und das, was sicherlich viele bewegt – Geld. Unser Wunsch ist es, als MenschBank viel Geld und andere Ressourcen zur Verfügung zu haben, um so vielen tollen Projekten und Unternehmungen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, zu ermöglichen, das zu tun, was sie am besten können und liebsten tun. Wie erreichen wir das? Ganz einfach, indem wir andere Menschen / Institutionen dabei unterstützen, genügend Ressourcen für ihre eigenen Ideen und Visionen zu erhalten. Was wir bisher eher unbewusst und wenig systematisch gemacht haben, entwickelt sich jetzt zur DNA von MenschBank. Jedes Projekt, jedes Unternehmen, jede NGO, jeden Menschen, dem wir begegnen und die unsere Grundwerte teilen, fragen wir einfach, was sie brauchen und inwieweit wir sie persönlich und als MenschBank unterstützen können. Nicht selten sprechen wir dabei über Geld. Geben wir also Geld, das wir selbst noch nicht haben? Anders: wir erstellen z.B. auf unserer Homepage eine eigene Abteilung, die auf großartige Projekte hinweist, welche man u.a. mit Geld unterstützen kann, wir unterstützen konkret Unternehmen mit unserem Tun, wir machen uns auf den Weg in die Stiftungswelt und in die Unternehmen, die aufgrund einer neuen EU-Richtlinie genau diesen Geldfluss ermöglichen können und auch werden, wir vernetzen die Geldgeber und Ideengeber und vor allem geben wir alles das, was wir geben können und nicht essenziell brauchen weiter, auch Geld.

Geshe Michael Roach meinte, dass es manchmal eine Weile dauert, bis die positiven Ereignisse, die man sich wünscht, geschehen. 3 Monate wollten wir der Wirkung Zeit geben und uns währenddessen in Geduld üben. Wir haben uns es sicherlich nicht erträumt, was bereits nach noch kürzerer Zeit passierte.

Die ersten Banken unterstützen uns mit kleineren Beiträgen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen, etwas, das wir uns immer gewünscht haben und das jetzt beginnt, in Erfüllung zu gehen. Wir werden dort eingeladen, wo Zugangsvoraussetzung Tickets mit Preisen sind, die wir uns schlicht noch nicht leisten können. Angefangen von kleinen Treffen kreativer, junger und ambitionierter Köpfe, die Innovationen voranbringen wollen, bis hin zu einer Einladung zum Deutschen Stiftungstag in Osnabrück. Für einen defekten Rechner erhalten wir zweimal zwar gebrauchten, doch top funktionierenden Ersatz und gleichzeitig dann noch das Geld um den Defekten reparieren zu lassen. Wir bekommen die ersten (noch kleineren) Fördermittel überwiesen. Die ersten gemeinwohlorientierten Investoren sprechen uns an, übrigens seit gestern, ganz frisch.

Es funktioniert.

Wir wünschen uns mehr Gelegenheiten, auf den entscheidenden Bühnen mit Menschen ins Gespräch zu kommen, mit MenschBank zu unterstützen und weiterhin mehr Menschen miteinander zu verbinden. Was tun wir also? Genau: wir unterstützen andere dabei, ihre Plattform zu finden. Was passiert? Wir sind beim Deutschen Stiftungskongress, um Anbindung an knapp 21.000 Stiftungen zu finden, wir sind wieder in Brüssel unterwegs, wohl auch auf dem B20 summit, bei JCI, als Juroren für die Förderung von StartUps, wir sprechen auf dem Bundeskongress der Landesschülerräte, wir wirken mit einem der bekanntesten deutschen ThinkTanks und einem internationalen ThinkTank demnächst zusammen.

Noch ein Beispiel. Wir treten noch offener Ideen und Meinungen gegenüber, die wir nicht (gleich) teilen und hören den Menschen dennoch aufmerksam zu und versuchen, sie zu verstehen. Was passiert? Es kommen Menschen auf uns zu, von denen wir glaubten, dass sie sich wohl eher nicht mit uns beschäftigen würden, schon allein, weil wir nicht sehr positiv auf diesen Berufszweig eingestellt sind oder besser waren. Und auch wenn wir in einem Termin dies mit einem Unternehmensberater wieder bestätigt bekommen, lernen wir im nächsten Termin einen Unternehmensberater, einen sehr erfolgreichen noch dazu, kennen, der uns nicht nur versteht, sondern einfach in vielen Dingen so denkt wie wir, uns darüber hinaus wunderbar ergänzen kann und jetzt mit unglaublich viel Spaß und Leidenschaft unser Interimsgeschäftsführer ist. Das heißt, der ursprüngliche Wunsch einen Unternehmensberater für MenschBank zu finden, hat sich noch besser, als wir uns vorstellen konnten, gelöst: nämlich indem dieser Unternehmensberater gerade im Ehrenamt unser Unternehmen als Geschäftsführer aufbaut. So haben wir den Rücken frei, weiter unseren visionären Weg zu gehen. Das ist großartig!!

Wir sind schon sehr gespannt auf das, was noch kommen wird. Wir jedenfalls gehen diesen Weg weiter: die Idee anderen zuerst zu helfen, zuerst zu geben, passt einfach so gut zu uns, als MenschBank, wie auch als Mensch. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Geshe Michael Roach, Eva Balzer und dem gesamten DCI Team für diese wegweisende Erfahrung.

PS: …und wenn du noch nicht weißt, was du dir wirklich wünschst, was du wirklich erreichen möchtest, unterstützen wird dich sehr gern dabei. Komm einfach gern auf uns zu.

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