Neujahrsbriefe

Wir haben unsern Vereinsmitgliedern, unseren Partnern, Unterstützern und Freunden und den Menschen, die uns in Bezug auf MenschBank wertvoll sind, in diesem Jahr Neujahrsbriefe geschrieben.

Bewusst haben wir uns Zeit gelassen bis nach den sog. Rauhnächten, haben die Feiertage ausklingen lassen und uns am Montag, 9.01. Gedanken über den Inhalt gemacht, die Briefe formuliert und gedruckt. Am Folgetag dann personalisiert – handschriftlich sowohl mit Anrede als auch mit der Adresse auf dem Umschlag.

Zwei Dinge möchten wir teilen in Bezug auf unsere Neujahrsbriefe – und damit zwei Dinge, die unser Wirken bei MenschBank prägen und uns noch viel mehr in 2017 leiten sollen:

  1. wir haben in den Briefen zu einem Experiment aufgerufen: wir haben unsere Partner und Mitglieder, Freunde und Unterstützer eingeladen, uns IHRE ganz konkreten Wünsche mitzuteilen. Hintergrund ist, dass MenschBank uns in den letzten Wochen und Monaten mehr und mehr wie ein ‚Raum‘ erscheint, wo sich Menschen begegnen, die sich in dem was sie wünschen, entweder perfekt ergänzen und diese Ziele dann gemeinsam Realität werden lassen oder aber sich einer etwas wünscht, was ein anderer gerade zu geben oder teilen hat.
    Nur oft wissen wir vom anderen nicht, was er sich wünscht – und das macht es dann schwierig. Klar und konkret zu bitten, ist uns in unserer Kultur eher fremd. Wir sagen klar, wie wir (so wir Fleisch essen) unser Steak gegart wollen oder welche Schuhgröße wir haben und ob der Schuh drückt, doch tun uns häufig so schwer damit, auszudrücken, was wir auf einer persönlich-menschlichen Ebene wirklich brauchen.
    Unser Experiment ist, in dem sicheren Rahmen von Wertschätzung und Menschlichkeit, den man bei MenschBank erfährt, ganz offen seine Wünsche und Bedürfnisse zu äußern und wir schauen dann, wie wir helfen können – durch Vernetzung oder Empfehlung oder auch direkte Umsetzung. Wir sind echt gespannt auf die Rückmeldungen.
    Übrigens leben wir diesen Punkt inzwischen auch – über unsere Wunschliste kann man die aktuellen Bedürfnisse gut sehen.
  2. Beim Personalisieren und auch schon beim Erstellen der Liste ist uns bewusst geworden, welchen Reichtum an Begegnungen mit ganz wundervollen, inspirierenden Menschen wir im letzten Jahr hatten. Menschen, die wir ohne MenschBank nie kennengelernt hätten. Menschen, mit denen sich der Kontakt durch MenschBank intensiviert und konkretisiert hat.
    Uns ist es im vergangenen Jahr noch nicht gelungen, Gelder von Sponsoren auf Unternehmensebene in unser Projekt fließen zu lassen – und manchmal, ganz ehrlich, werden wir ungeduldig und hinterfragen, waren wir ‚erfolgreich‘?! Heute beim Schreiben der Namen auf diese Briefe, beim Notieren der Adressen auf das Kuvert, beim Erinnern an all die so ehrlichen und tiefen und wahrhaftigen Begegnungen sind wir soooo unendlich dankbar, dass es ist, wie es ist, dass wir die Fülle und den Reichtum darin wirklich, wirklich-wirklich fühlen können.
    Wir sind froh, dass wir den Begegnungen Zeit geben können, dass wir diesen Luxus uns gewahrt haben, dass wir Beziehungen und damit Vertrauen wachsen lassen können – dass wir den Mensch erkennen können, hinter der Funktion, die er in seiner Rolle innerhalb des Unternehmens hat.
    Du scharrst wirklich tolle Menschen um Dich, das ist eine Gabe.‚ schrieb mir eine liebe Bekannte gestern. Unser Eindruck ist, dass MenschBank diese besonderen Menschen anzieht. Und noch viel mehr anziehen wird, je sichtbarer wir werden.

Morgen kommen die Briefe an. Mögen die Empfänger innehalten, die Worte lesen und erkennen, dass diese ernst gemeint sind. Mögen sie sich angesprochen fühlen. Ganz persönlich. Und mögen sie reflektieren, was denn so ein ganz persönlicher, ganz ehrlicher und tiefer Wunsch ist – und den Mut haben, ihn uns mitzuteilen.

Wirkliche Herzenswünsche auszudrücken ist der erste Schritt, dass sie sich erfüllen können. Beim Vernetzen mit den Menschen, die genau diesen Wunsch erfüllen können, helfen wir sehr gerne.

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