LieblingsRäume gefunden – nun brauchen wir Hilfe…

Wir haben Räume für MenschBank gefunden. LieblingsRäume. TraumRäume. Zumindest haben sie das Potenzial dazu.

Spannenderweise sind es Räume in einem Objekt, das schon länger unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Schon im Sommer waren wir interessiert, haben erste Gespräche mit der Hausverwaltung geführt. Doch die verliefen im Sand, konnten wir die notwendigen Bonitätsunterlagen nicht beibringen.

Nun sind wir weiter. Theoretisch. Der Verein ist gegründet, die Gemeinnützigkeit bestätigt. Die Wahrscheinlichkeit, Fördermittel zu erhalten, aus denen wir nachhaltig die Miete zahlen können, sehr hoch. Sehr hoch reicht jedoch der Hausverwaltung nicht – wir haben noch kein Schriftstück mit Stempel und Unterschrift, auf dem dies bestätigt steht.

Das wäre kein Problem, wenn wir mit dem Vermieter direkt sprechen können – ihm unsere Vision näher bringen und die Rahmenbedingungen für die Zahlungen mit ihm besprechen können. Doch diese Möglichkeit haben wir noch nicht. Der Eigentümer, ein geschlossener Fonds einer Bank, vertreten durch das Asset Management, weiß von unserem Mietinteresse noch nicht. Denn – so die Regeln – wird das Asset Management erst informiert, wenn wir die aussagekräftige Bonitätsunterlagen einreichen und dies sind entweder ein Zuwendungsbescheid des Fördermittelgebers oder welche Mittelzuflüsse wir in diesem Jahr MIT SICHERHEIT erhalten.

Patt-Situation. Und ich könnte jetzt lang und breit darauf eingehen, warum das so ist und ob das sinnvoll ist … doch das bringt uns nicht weiter. Es macht eher mürbe im Kopf – glaubt mir, ich habe lang darauf rumgedacht – und möchte meinen Fokus eher darauf lenken, was wir uns wünschen und warum wir uns das wünschen. Möglicherweise finden wir unter unseren Lesern Unterstützer.

Warum wünschen wir uns so sehr, dieses Objekt anzumieten?! 

Es ist ganz einfach: einerseits ist es in dem Viertel, das von unserem Wirken so sehr geprägt ist. Loschwitz, der Ort, an dem Schiller sein ‚An die Freude‚ geschrieben hat. Der Ort, an dem der Millionär neben dem Hartz 4-Empfänger lebt und man miteinander feiert oder philosophiert oder sich gegenseitig hilft. Der Ort, wo in einem meiner Lieblingscafés, dem Arabusta keiner mehr oder weniger zählt, weil er Geld oder kein Geld hat, eine Position oder keine Position, einen Titel hat oder ‚Lieschen Müller‘ ist. Wo man anschreiben kann – hab ich gehört und hab ich sogar selbst schon einmal in Anspruch genommen, weil ich kein Geld dabei hatte, wo Vertrauen und Handschlag noch zählt. Meistens jedenfalls.

Loschwitz ist anders. Loschwitz ist so, wie wir uns Leben und Miteinander wünschen. Für uns der perfekte Ort, das perfekte Klima für unsere WerteDialoge. Für unser Ladenlokal und ‚Kongress-Büro‘ für unseren Jugendwirtschaftskongress.

Doch dies ist nur ein Grund, ein weiterer ist die unmittelbare Nähe zum Blauen Wunder. So heißt die bekannte Loschwitzer Brücke aufgrund ihrer Farbgebung. Für uns ist das ‚Blaue Wunder‘ weit mehr – einerseits mit seiner Symbolik des Brückenbauens zeigt es, was wir bei MenschBank tun und lädt ein, wirklich Brücken zu bauen, anstatt Mauern hochzuziehen oder noch tiefere Gräben zu graben. Doch viel mehr noch halten wir bei all unserem Tun den Fokus auf das ‚Blaue Wunder‘ Erde, wie unser Planet gerne bezeichnet wird, wenn wir ihn von außen, vom Weltall aus sehen. Wir empfinden es als wichtig, gerade bei unseren Investitionen, den Fokus auf diesen sehr verletzlichen Planeten Erde, dieses ‚Blaue Wunder‘ zu richten. 

Wie wollen wir nun weitermachen – abwarten und Tee trinken und hoffen (oder beten), dass wir schnellstmöglich die Bescheinigung über die Fördermittel bekommen?! Oder aktiv handeln?!

‚God is watching‘ ist ein Spruch, den ich gerne verwende. Sprich, wir können zwar einerseits Träume und Wünsche haben, doch wichtig ist auch, dass wir in die Richtung der Zielerfüllung handeln. Dies tun wir ganz konkret – auf unterschiedlichen Ebenen. Ich mag sichtbar machen, was wir tun:

  1. Finde WERs, die Dir helfen, Deine Ziele zu erreichen (nach John P. Strelecky).
    Man kann es auch ‚um Hilfe bitten‘ nennen. Bitte Menschen, Dir zu helfen, Deinen Herzenswunsch zu erfüllen – und ermögliche damit ihnen die Freude, Dir helfen zu können. In dem speziellen Fall, Euch Zugang zu den Räumlichkeiten für MenschBank, für die Planung und Realisierung des Jugendwirtschaftskongresses, für die Anregung eines Wertedialoges zu geben.
    In unserem Fall: finde Menschen, die Dir helfen, den Kontakt zum Eigentümer für Gespräche herzustellen, zum Fördermittelgeber für eine zügige Bestätigung, möglicherweise auch, wenn ich die Worte ‚welche Mittelzuflüsse wir in diesem Jahr MIT SICHERHEIT erhalten‘ richtig verstehe,  entsprechende Bestätigung von potenziellen Sponsoren…
    Wer kennt jemand, der jemand kennt und uns helfen möchte, diese Räume zu erhalten?!
  2. Karmische Erfolgsgesetze nach Geshe Michael Roach
    Wir waren ja vor kurzem auf dem Seminar über karmische Erfolgsprinzipien und so war nach der Rückmeldung der Hausverwaltung, dass man aktuell nicht mit uns sprechen möchte, meine erste Handlung eine Mail an Diamond Management ‚S-O-S +++ liebe eva, was sind die Samen, die ich pflanzen muss, dass der aktuelle Ansprechpartner unserer Traumimmobilie mit uns spricht und uns als Menschen sieht und nicht nur als Zahlen-Daten-Fakten. Bzw. dass er die Anfrage voller Vertrauen einfach weiterleitet, ungeachtet der Zahlen. So eine Blockade – wir verstehen echt nicht, was da gerade ist … Freu mich über einen Tipp. Silke‘
    Ihr Antwort: Mein Tipp: Abwehrrakete abschießen: mit Martin genau besprechen, was ihr erfahrt (im Gefühl). Auf den Punkt bringen.  Eventuell im 10 Tugenden Dokument Korrelationen checken. Dann das Gegenteil pflanzen, täglich, sehr bewusst! Bzw. gleichzeitig sich darüber freuen, wo ihr das schon macht und diesen Samen begießen. Ist es eventuell: Andere nicht werten, so akzeptieren wie sie sind (und nicht nach gesellschaftlichen Stereotypen bewerten)? Wenn es nicht offensichtliche Sache sind dann im konzentrischen Kreis weiter nach innen gehen, d.h. wo mach ich das im Kleinen (Eichel), was diesen Baum produziert (Eiche). Nimmst Du die Menschen um Dich herum wirklich wahr? Die Bäckerin, die dir was verkauft? Deine Kinder? Gibst Du ihnen, was sie brauchen und dein volles Vertrauen? Arbeitet ein paar Tage intensiv damit und widmet es dem Ansprechpartner des Traumobjekts!
    Ganz ehrlich. Dieses Prinzip wirft einen so auf sich selbst zurück. Was ist MEIN ANTEIL an dem gerade Erlebten?! Was die ‚Samen‘ (man geht bei den buddhistischen Lehren von Samen aus, die man sät bzw. gesät hat und das eigene Erleben quasi das Aufgehen dieser Samen ist), die wir gesät haben. Der andere ist nicht schuld, nicht böse, nicht ’nicht gesprächsbereit‘, sondern einfach nur ein Spiegel meines eigenen Verhaltens in der Vergangenheit. Nicht ganz so einfach, wie man an meinen einleitenden Worten dieses Blogartikels merkt. Ein Ansatz, der Umdenken bei mir selbst erfordert. In einer Konsequenz, die sich für mich manchmal wie 180 Grad entgegengesetzt zu meinem bisherigen Tun anfühlt. (und da bin ich selbst manchmal ganz schön bockig und stehe mir selbst im Weg, gebe ich zu….)
  3. Fokussiere, was Du möchtest und handle danach. Fühle die Realität, die Du Dir wünschst bereits im gegenwärtigen Moment.
    Sprich, so lange das Gefühl in uns sagt, dass wir in diese Räume möchten, handeln wir entsprechend. Es gab bereits Vor-Ort-Gespräche mit einer Inneneinrichterin, mit einem Architekten, einer Möbelwerkstatt. Die Ideen für die Raumgestaltung sind ganz wundervoll. Wirklich. Es ist ein Geschenk, mit Menschen wirken zu können, die unsere Philosophie verstehen und das KnowHow und die Möglichkeiten haben, dies umzusetzen.
    Wir wollen in diesen Räumen eine Mischung aus Tradition und Moderne leben. Natürliche Materialien aufgreifen, beispielsweise einen Boden aus historischen Sandsteinplatten, die man uns einzeln sponsert, in Verbindung mit einerseits modernen Loungemöbeln aus einer Dresdner Möbelmanufaktur und aufgearbeiteten alten, ganz unterschiedlichen Stühlen, die um einen runden Tisch Platz finden. 13 Stühle sollen es werden – erinnernd an die 13 Feen von Dornröschen und dass es einen Platz für jede/n geben muss
  4. Gib keine Energie in Dinge, die Du nicht möchtest.
    pfffff …. das fällt mir echt nicht so leicht. Echt jetzt. Ich bin schon so ne ‚dann lass ich es eskalieren-Tante‘. Vermutlich war ich einfach zu lange in der Branche und hab so etwas, das ich ‚Prinzipien‘ nenne bzw. hab in meinem Leben oft gemeint, kämpfen zu müssen.
    Ja, dieser Aspekt fordert mich heraus – und es gelingt mir nicht immer so perfekt. Doch ich übe – und werde besser und besser. Auch (oder v.a.) durch Punkt 2.
  5. Feng Shui bzw. was ist energetisch los an diesem Ort?
    Eine Nachbarin dieses Objektes, Geschäftsinhaberin seit Jahrzehnten, wies mich auf den regen Wechsel gerade in diesem Objekt hin. Andere Geschäfte sind wirklich seit Jahrzehnten in dem Viertel ansässig, in den Einheiten dieses Hauses ist ein sehr häufiger Wechsel. Woran mag das liegen?! Feng Shui kann hier Antwort geben – auch hier bin ich bereits im Gespräch bin einer Expertin und bin gespannt auf die Einblicke.

Ihr merkt, unser Alltag – dieser Blog heißt ja ‚Aus unserem Alltag‘ – verläuft manchmal ganz schön holprig. Da sind wir einerseits im Gespräch mit prominenten Persönlichkeiten und erhalten hier ganz leicht Zugang und offene Türen und unfassbare Zusagen und Unterstützung für unseren Jugendwirtschaftskongress. Und gleichzeitig bei so einfachen Basics wie Gesprächen zu den Wunschräumen hakt es.

Das nervt natürlich, ganz ehrlich, doch gleichzeitig bin ich für genau diese Erfahrungen auch immer wieder dankbar, zeigt es, dass auch wir nur mit Wasser kochen und das, was wir hier tun und bewegen, jeder Mensch machen kann. Wichtig ist, nicht aufzugeben. Wichtig ist auch, nicht zu kämpfen, sondern weich und unnachlässig wie das Wasser zu sein.

Schon häufiger habe ich verwiesen auf den Blogartikel, ‚Was will ein kleiner Verein hier schon bewirken?‘ und ich will es auch hier wieder tun. Durch das ehrliche Vernetzen mit anderen Menschen werden wir stark und wirkungsvoll. Durch das uns gegenseitig helfen und unterstützen, das ‚in Freude teilen‘, um mit Schillers Worten zu sprechen, wird das Leben, das wir leben, bedeutungsvoll und erhält einen Sinn.

Wenn Ihr mögt, wenn Du magst, dann bitte helfe uns:

Schreibe uns Deine ‚guten Wünsche‘ gerne hier in den Kommentar. Oder schicke uns an info@menschbank.de eine Nachricht, falls Du einen ‚Wer‘ kennst, der hilft, aus unserem Immobilientraum Wirklichkeit werden zu lassen.

Update: 

Diese Räume werden es zum jetzigen Zeitpunkt nicht werden. Leider – und JA, es ist schade. Warum passt es nicht?! Nun, unsere Bonität hat wohl nur bedingt etwas damit zu tun. Wir sind nicht willkommen in den Räumen – so teilte es uns zumindest die AssetManagerin des geschlossenen Fonds mit. Man hätte ein anderes Konzept für das Objekt. Aktuell sind mehrere Mietparteien ausgezogen – man sieht es an den leeren Fenstern, man hört es von Geschäften in der Nachbarschaft. Die Fenster werden saniert – wirklich ein Grund auszuziehen?! Es waren viele Familien in dem Haus – die Schuhe und Laufräder vor den Türen, die gebastelten Sterne in den Fenstern im Treppenhaus verrieten es. Ich kannte das Haus schon länger. Es macht mich traurig, so etwas zu beobachten – was bedeutet es für die Familien, gerade in der aktuellen Wohnungsknappheit in Dresden, vor allem in dieser besonderen Lage?! Weite Arbeitswege, Wechsel der Schule oder des Kindergartens für die Kids, Wechsel der Freundeskreise. Was ist unser Ziel, wenn wir in Immobilien investieren?! Was sind unsere Werte, wenn wir das tun?! – Es geht um Sachwerte, möglicherweise darum, Steuern zu sparen, gerade solche Objekte waren mit einer Sonder-Afa begünstigt, es geht um Rendite. Doch geht es uns auch darum, wie es den Menschen geht, die in unseren Objekten leben?! Den Gewerbetreibenden? Geht es uns darum, etwas für die regionale Wirtschaft zu tun, für die Familien oder die Alten? Hat man in einem, wie in diesem Fall geschlossenen Immobilienfonds, überhaupt Kenntnis darüber, was in dem Objekt geschieht, oder geht es nur um Zahlen-Daten-Fakten. Und lässt man an der Stelle lieber Gewerbeobjekte leer stehen, um irgendwann ein Jahr später eine viel höhere Miete zu erreichen. Nimmt man lieber häufigen Mieterwechsel in Kauf?! Was macht das mit unserem Stadtbild…   Ach, eine Diskussion, die man gerne einmal führen darf bei einem unserer Wertedialoge zum Thema Geld.

Die Räume hier in Dresden habe ich – erst einmal – aus einem anderen Grund recht leicht loslassen können. Ich hatte ja gesagt, dass ich Experten zum Thema FengShui befragen werden. Einerseits Annett Hering vom FengShuiHaus Dresden, die klassisches FengShui macht und mit vielen Objekten in der Stadt gearbeitet hat – ihre Empfehlung war sehr klar ‚Nicht anmieten‘. Man kann mit den Möglichkeiten des klassischen Feng Shui aus dem Objekt kein für uns erfolgreiches Objekt machen, selbst wenn man baulich in die Aufteilung der Räume einwirken würde.
Eine zweite Expertin von der FengShuiMeisterei Berlin, Parvati Hörler, hat ein nicht ganz so ‚vernichtendes‘ Urteil abgegeben – doch auch sie wies auf notwendige bauliche Veränderungen v.a. vom Sanitärbereich hin und v.a. dass man die Umgebung außerhalb des Objektes unbedingt einbeziehen müsse, um aus dem Objekt einen ’sprudelnden Quell‘ werden zu lassen. Hierfür wäre das Mitwirken des Stadtbauamtes mit einer Gestaltung / Begrünung des Körnerplatzes notwendig…. Ich bin weiß Gott visionär und kann mir vieles vorstellen, ich kann mir sogar vorstellen, dass wir gemeinsam mit der Stadt und den anderen Anmietern am Körnerplatz etwas verändern können – doch garantiert nicht kurzfristig, sondern frühestens dann, wenn der potenziell neue Mieter in dem Objekt nach einiger Zeit sein Geschäft aufgeben muss, möglicherweise der Eigentümer wechselt oder wenigstens das AssetManagement sich auf den Kulturwandel, von dem die Unternehmensführung spricht, besinnt und auch lebt, und man dann mit viel Zeit, vermutlich auch einigem an Geld, das Objekt so gestaltet, dass es den Menschen und dem Leben dient.

Wir sind also wieder am Augen aufhalten, Gespräche führen, Hoffen und Warten, dass wir die Zusagen für die Fördermittel zeitnah erhalten. Also gerne weiter ‚Daumen drücken‘. Danke.

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