InnovationChallenge Finance&Insurance

In der Schule hat man mir (Martin) im Ethikunterricht gesagt, man können die Welt nicht verändern. Meine Eltern und Freunde sagen mir auch immer noch, ich solle doch erst einmal an mich denken und Hauptsache irgendwie Geld verdienen. Im Gerichtssaal versuchte man mir zu verstehen zu geben, dass wir uns der Gewohnheit hingeben müssten. Und nicht zuletzt die Finanzwelt wollte mir immer wieder weiß machen, dass das einzig Entscheidende – was wirklich wichtig ist – eine berauschende Performance sein muss, noch ein bisschen Sicherheit, Liquidität und Konsum- bzw. Investitionspotenz, andere Maßstäbe brauche es dann auch nicht.

Nicht können, nicht dürfen, sollen und müssen – ich habe mittlerweile das Augenrollen und Stirnrunzeln gegen ein verständnisvolles Schmunzeln ausgetauscht. Ich weiß ja auch, dass Eltern, Freunde, Lehrer, Mentoren und Unternehmer mich auf meinem Weg unterstützen wollen, jeder auf ihre Weise, wofür ich dankbar bin, sehr sogar. Denn jemand anderen zu unterstützen ist das Wertvollste, was man in seinem Leben tun kann. Deswegen schmunzele ich auch nicht. Das passiert zumeist erst dann, wenn ich ihnen 2 Mio. Euro hypothetisch in Aussicht stelle, gekoppelt an die Frage, was sie dann mit ihrem Leben anstellen würden. Und ja, na klar, nach einer Weile – manchmal provoziere ich noch ein bisschen ihre Phantasiewelt – kommen sie auf Ideen, wie man die Welt verbessern, aus Gewohnheiten ausbrechen, Neues entdecken und einfach Gutes für die Familie, für die Freunde, für die Schüler, die Tiere, die eigene Stadt, ja für die ganze Welt tun könnte. Und ich habe schon grandiose Ideen gehört. Unglaublich ist es, welche Energie und Innovation in den Menschen steckt.

Es scheint allerdings, als ob wir den Grad unserer Möglichkeiten unmittelbar und mittelbar am Grad des uns zur Verfügung stehenden Geldes messen. Mehr Geld steht dann gleichbedeutend für mehr Möglichkeiten. Und nur mit ganz viel Geld könne man die Welt verändern, wirklich etwas bewegen. Erst mit Geld kann man seinen gewohnten Sorgenkreis tatsächlich verlassen. Doch ist das wirklich so?

Ich lass das gern jemand anderen beantworten lassen.

„Wenn du wirklich einen Unterschied machen willst, ist das allerwichtigste nicht die Idee, nicht deine Erfahrungen, dein Wissen, deine Fähigkeiten und ganz sicher nicht das Geld. Es sind die Menschen, die deine Vision teilen.“ – StartUp Gründer in San Francisco

„Du Martin, wenn wir alle unser Geld zusammenlegen, dann können wir doch einfach die Welt wieder in Ordnung bringen, oder?“ – Schüler der 9. Klasse eines Dresdner Gymnasiums

In San Francisco habe ich gelernt, dass es nichts gibt, was nicht geht. Von Schülern durfte ich lernen, dass alles möglich ist, wirklich einfach alles. Beides begleitet mich jeden Tag und hat mich MenschBank zu meiner Lebensaufgabe werden lassen.

Albert Einstein sagte einmal: „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien.“ Deswegen freuen wir uns auch immer öfter darüber, wenn uns jemand sagt, dass das, was wir tun, nicht möglich sei. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, einen Unterschied zu machen. Und am Ende des Tages, tun wir ja auch nichts anderes, als das, was viele mit 2 Mio. Euro anstellen würden, nur halt (bisher) ohne die 2 Mio. Tja wenn verrückt, dann schon richtig. *zwinker*

Wobei verrückt hier vielleicht eher besonders clever meint. Denn wenn es für den unternehmerischen Erfolg auf das Zusammenwirken der richtigen Menschen ankommt, noch mehr als auf Geld, dann dürfen wir uns schon ganz sehr auf die InnovationChallenge in der kommenden Woche vom 30.03. – 01.04.2017 in Dresden freuen. Denn dort sammeln treffen sich innovative Köpfe und visionäre Unternehmer, um gemeinsam für die Finanz- und Versicherungswelt Lösungswege für die Zukunft aufzuzeigen, zu gestalten und umzusetzen.

Der Kern des 2,5tägigen Events besteht darin, Menschen zusammen zu bringen, die einander bei genau dieser Mission unterstützen, Ideen weiterzudenken, Pläne aufzustellen und in die Umsetzung zu kommen sowie die verfügbaren Ressourcen zu bündeln und damit nachhaltig einen Wandel einzuleiten. Nicht nur reden, sondern auch tun, gemeinsam.

 

 

Die Idee besteht inhaltlich darin, in Gruppen ein modernes Geschäftsmodell oder eine prototypische Lösung für konkrete Problemstellungen und Themen in der Finanz- und Versicherungswelt zu entwickeln. Weniger kompliziert, weniger verstaubt und mehr von allem, was den Menschen dient.

Was können wir hier beitragen? Wir bei MenschBank haben uns zur Aufgabe gemacht: Die Ressourcen der Einzelnen in ihrem Interesse zusammenzuführen und gezielt für die Erhaltung und Entwicklung des Gemeinwohls einzusetzen. Dabei unterstützen wir Menschen, das zu tun, was sie am besten können und ihnen am meisten Sinn und Freude bereitet. Wir freuen uns darauf bemerkenswerte Menschen und großartige Idee und Projekte kennen zu lernen, wo wir genau dieser Vision folgen können.

Zudem zeigen wir, warum es nicht nur auf Rendite, Sicherheit und Liquidität bei Investments ankommt und wieso Gewohnheit nicht immer der richtige Ratgeber ist. Sondern, warum es sich nicht nur lohnt, sondern inzwischen unabdingbar ist, Geld achtsam, sinnvoll und im Einklang mit den eigenen Werten und in Respekt und Verantwortung für alles Leben zu investieren und dass jeder Einzelne mit Geld die Welt tatsächlich mehr ändern kann, als er selbst bisher vielleicht angenommen hat.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wir das scheinbar unmögliche nicht nur möglich machen, sondern daraus eine neue Normalität entstehen lassen. Ich mag gern mit all jenen Menschen gemeinsam darüber schmunzeln, dass die Realität das ist, was wir zusammen daraus gestalten, von jetzt an.

Die Zeit ist reif. Lasst uns beginnen.

Einen herzlichen Dank geht an dieser Stelle neben sherpa.Dresden, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Sparkassen-Versicherung Sachsen besonders an die PROGRESS Finanzplaner für die Einladung und der damit verbundenen Chance, gemeinsam die Finanzwelt ein Stück menschlicher und sinnbehafteter zu gestalten.

2 thoughts on “InnovationChallenge Finance&Insurance

  1. Lieber Martin, mit mehr finanziellen Freiraum kann ich noch mehr von mir geben und gutes tun. Mit dieser Erkenntnis habe ich begonnen:

    – Spende für das nächste Grundeinkommen
    – Spende für Kinder für den Weltfrieden
    – 10% Trinkgeld (früher war ich da immer sehr knauserig) –> mein Experiment: bei der nächsten Bedienung/Kellner, bei der ich das Gefühl habe, unfreundlich behandelt zu werden bzw sie/er einen schlechten Tag hat, gebe ich bewusst 15% Trinkgeld und wünsche ich einen Moment der Freude
    – Einkauf von nachhaltigen Lebensmitteln (z.b. Cafe aus dem Urwald, mit dem Verkaufserlös will eine Gemeinschaft ihr Land zurückkaufen)

    Schade, dass ich Nicole Rupp hier nicht verbinden kann. Ihr Geld-Guide hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich meine Sicht auf meine Möglichkeiten, was ich mit Geld gutes tun kann und noch mehr von mir geben kann, verändert hat. Was werde ich erst tun, wenn noch mehr finanzieller Freiraum gewachsen ist. *krasse Nummer*

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