Share Economy – oder ‚In Freude (Räume) teilen‘

Nachdem wir einen älteren Blogartikel ‚Lieblingsräume gefunden – nun brauchen wir Hilfe‚ titelten, wählen wir jetzt als Überschrift ‚In Freude (Räume) teilen‚.

Denn wir durften erkennen, dass unser Weg, Räume zu nutzen, zumindest zum aktuellen Zeitpunkt nicht der ist, dass wir leerstehende Räume finden, mit dem Eigentümer oder der Hausverwaltung sprechen, mit Konzepten für unsere Idee werben, Mietsicherheiten bereitstellen und uns verpflichten für X Jahre X Euro/Monat Mietzins zu zahlen und dann die Räume streichen, Einrichtung kaufen, Verträge für Telekommunikation, Versorgung etc.pp. abschließen.

Unser Weg ist ein anderer:

Jemand stellt uns Raum, den er hat, zur Verfügung, den wir nutzen können, wie wir es brauchen – und wir geben, was wir haben und ein anderer brauchen kann – eben: ‚In Freude Räume teilen‘ ganz nach Friedrich von Schiller.

Dabei wollten wir wirklich nur diesen ‚Jemand‘ kennenlernen; er war uns von mehreren Seiten empfohlen worden. Und beim ersten Gespräch … haben wir uns verliebt. In den Mensch und in die Räume.

Ja, es war Liebe auf den ersten Blick. Und auf den zweiten, dritten und alle weiteren Begegnungen. Wir verstehen auch, warum man uns empfohlen hat, Stephan Krüger kennenzulernen: Stephan ist ein wundervoller Mensch. Punkt. Er ist auch fantastischer Zuhörer und Menschenversteher. Er ist begeistert vom Thema Mittelstand und macht sich dafür stark, dass nachhaltige und wertebewusste Unternehmer, ihre eigene Identität und die ihres Unternehmens erkennen und nach außen sicht- und fühlbar machen. Und er mag die Herausforderung, Unternehmen auf dem Prozess des Generationswandels / der Nachfolge zu begleiten, in einer ganz besonderen Mischung aus Empathie und Professionalität.

Außerdem ist er davon überzeugt, sagt er, ‚dass die Zukunft von Wirtschaft und Arbeitswelt in Selbstbestimmung, Gemeinschaft und Ressourcenteilung liegt. Und dass es dafür anpassungsfähige Räume für neue Begegnungen, den Austausch interdisziplinärer Kompetenzen und flexible Arbeitsteilung braucht. Deswegen suchen wir nach neuen Formen der Zusammenarbeit und offene Lösungen für Kollaboration, Raum und Zeit. Dazu gehört eine Arbeitsumgebung, in der man sich wohlfühlt, die inspiriert und die alle Flexibilität bietet, die gemeinschaftliches Arbeiten und die Arbeitswelt von morgen brauchen.‘

Welch Glücksfall für uns, diese Begegnung. Und das Wichtigste: wir sind willkommen, so wie wir sind. Werden verstanden – ohne (uns) erklären zu müssen.

Denn die zunächst gedachten ‚Lieblingsräume‘ aus dem ursprünglichen Blogartikel sind es nicht geworden – hier waren wir nicht willkommen. Warum, wissen wir bis heute nicht. Doch das ist auch nicht wichtig – eine der wichtigsten Lektionen haben wir gelernt: Loslassen, wenn es nicht sein soll. Vertrauen, dass etwas zu uns kommt, das dann viel besser passt. 

Und das ist so bei diesen wundervollen herzlich-einladenden Räumen in der Königstr. 11 in 01097 Dresden im Dresdner Barockviertel.

Der Besprechungstisch: oval mit verschiedenen Stühlen, mitten in der Küche, die auch der Besprechungsraum ist – sind es nicht die Küchentisch-Gespräche, die so oft ehrlich, aus dem Leben gegriffen und lösungsorientiert sind. Wieviel kreativer und innovativer lassen sich hier Besprechungsrunden gestalten, als beispielsweise in einem steril-modernen Besprechungsraum?! Und wieviel offener und ehrlicher – weil man sich einfach viel mehr als Mensch fühlt.

Und dann der Eingangsbereich, in dem Raum war für unsere Wunschsitzmöbel – ganz wundervolle Loungemöbel, die uns eine Dresdner Möbelmanufaktur leihweise und dankenswerterweise überlassen hat. (siehe Foto oben)

Und dann noch 2mal 4 Arbeitsplätze, alles stilvoll, klar und doch lebendig kombiniert und abgerundet von einigen Werken seiner Frau, die als Künstlerin in Dresden wirkt.

JA!!! – wir sind wirklich angekommen und fühlen uns so herzlich willkommen und aufgenommen und definitiv am richtigen Ort. Zur richtigen Zeit. Und bei den richtigen Menschen.

Uns war ein Büro vor allem als offizielle Adresse, als Möglichkeit für Besprechungen und Meetings wichtig. Wir sind noch viel im Homeoffice oder einfach ‚draußen‘ aktiv, deshalb auch aktuell nicht jeden Tag und nicht von 9 bis 17 Uhr in den Räumen und es empfiehlt sich unbedingt eine vorherige Terminvereinbarung. Doch dann freuen wir uns, bekannte und neue Menschen in unseren Räumen in der Dresdner Innenstadt begrüßen zu dürfen.

Ach ja, noch eines: wir haben nicht nur Räume, sondern vor allem einen Freund gefunden, bei dem wir sagen können ‚we are on the same mission – we are a great team!‘

 

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