Für den Frieden …

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sind wie ein ‚gemeinsames übergeordnetes Ziel‘ und können Kompass sein und Orientierung geben für individuelles und gesellschaftliches Handeln. So orientieren wir uns bei MenschBank mehr und mehr in unserem täglichen Tun an ihnen und richten unsere Projekte an diesen SDGs (Abk. für engl. Sustainable Development Goals) aus. 193 Staatschefs haben sie am 24.09.2015 beschlossen – nun geht es darum, dass mehr und mehr der 7 Milliarden Menschen auf unserem Globus sie mit Leben füllen.

Werden diese Ziele denn schon gelebt oder sind sie aktuell nur ‚Politikergeschwätz‘ und müssen ‚die da oben‘ erst einmal Rahmenbedingungen schaffen, dass sie erfüllt werden können.

Die gute Nachricht: es gibt eine Vielzahl Menschen, die schon seit Jahren aus einem inneren Antrieb heraus und mit einer klaren Vision im Herzen ‚einfach machen‘ – und ihr Handeln sehr im Einklang mit jenen 2015 formulierten Nachhaltigkeitszielen ist.

Diese Menschen wollen wir sichtbar machen – und so neue Partnerschaften und Allianzen mit Gleichgesinnten entstehen lassen. Gleichzeitig laden wir ein, diese so wertvollen Projekte finanziell zu unterstützen, denn es erleichtert das häufig ehrenamtliche Engagement so sehr.

Mit dem Frieden beginnen wir, ist es der häufigste Wunsch, den Menschen mit uns teilen. ‚FRIEDEN, GERECHTIGKEIT UND STARKE INSTITUTIONEN‚ ist die Überschrift des SDG 16.

Vorstellen wollen wir aus diesem SDG-Kontext das Gut Gödelitz  in Mittelsachsen mit dem Ost-West-Forum:

Es gibt so viel zu erzählen über jenen so besonderen Ort, der als Friedensprojekt mitten in Deutschland gestartet ist – mit einer besonderen Geschichte und einer großen Vision. Und ich mag gar nicht vorgreifen, sondern einladen, diese Geschichte von Axel Schmidt-Gödelitz zu hören oder von seiner Schwester Barbara. Sie erzählen zu lassen von den Gödelitzer Schafböcken, von der Enteignung, dem Wiedererwerb und Restaurierung und von ihrer Mami, die in besonderem Maß das Verständnis ihrer 4 Kinder zum Thema Frieden geprägt hat.

Axel Schmidt-Gödelitz beschreibt in diesem Video die Schwerpunkte des Ost-West-Forums, die ich wie folgt zusammenfasse:

  • ein Forum mit außergewöhnlichen Gästen, das regelmäßig hunderte Menschen anzieht, um sich zu gesellschaftlichen Themen auszutauschen und zusammenzuwachsen und weiterzudenken.
  • eine Akademie für junge Führungskräfte (WerteAkademie), die über die Mechanismen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft lernen und darin gestärkt werden, sich für jene im Grundgesetz verankerten Werte einzusetzen.
  • die Biografiegespräche nach dem ‚Gödelitzer Modell‘, die Raum und Rahmen geben, dass Menschen ihre Lebensgeschichte teilen, sich aufmerksam zuhören und über dieses Zuhören und Verstehen Schubladen und Vorurteile gesprengt werden.
  • ein Kulturraum für Musik und Malerei, der die Seele baumeln und den Geist weiten lässt.
  • eine Herberge mitten in einer wunderschönen und weiten Gegend, um innerlich und äußerlich zur Ruhe zu kommen und damit ein ‚Zuhause auf Zeit‘ für die Gäste, die hier aufgenommen werden, als wären sie Teil der Familie.

Alle jene Punkte – und vermutlich habe ich den ein oder anderen vergessen – sind Puzzleteile, um das Ziel von Gut Gödelitz zu leben:

…. eine Zukunft in Frieden, Freiheit und Wohlstand zu gestalten und die Trennung, die häufig durch Vorurteilsstrukturen gehalten wird, zu überwinden. 

Am 17. November 2018 feiert jenes Ost-West-Forum sein 20jähriges Jubiläum und ich möchte all jene einladen, denen konkret die Themen Frieden, Gerechtigkeit und starke (ich übersetze es mit werte-stabilen) Institutionen wichtig sind und denen im besonderen Maß der Frieden von Ost und West – im wiedervereinigten Deutschland, doch auch sehr konkret in Europa – ein Anliegen ist, ein Geschenk für das Gut Gödelitz mitzufinanzieren:

Eine Skulptur, die ‚Unter zwei Linden‘ heißt, Symbol für Trennung und Versöhnung ist und während der Bildhauertage in Nebelschütz entstand. Die Geschichte zu Nebelschütz habe ich schon einmal geteilt und werde ich speziell mit Blick auf das SDG 11 ‚Nachhaltige Städte und Gemeinden‘ noch einmal konkret beleuchten.

Jene Skulptur kostet 8.000 Euro, die direkt nach Nebelschütz gehen und zwischen dem Künstler und dem Verein, der die Bildhauertage veranstaltet, geteilt werden. Hinzu kommt Transport (ca. 300 Euro) und ich möchte gern einen kleinen Filmbeitrag dazu machen und habe als Aufwandsentschädigung für den Filmer / Cutter, der dies im Ehrenamt unterstützt, von 200 Euro angesetzt.

Somit braucht es 8.500 Euro. Für 300 Euro könnte ich bis zum 17.11.2018 jene Skulptur nach Gödelitz bringen lassen – und dann nach und nach das Geld weiter sammeln, bis die Skulptur komplett bezahlt ist.

Also, es gilt: lasst uns Geld spenden für dieses so wichtige Thema ‚FRIEDEN‘ und mit der Kunst Brücken bauen zwischen den einzelnen SDGs.

Das Geld kann als Spende abgesetzt werden (bis 200 Euro genügt der Beleg, darüberhinaus gebt uns bitte im Verwendungszweck der Überweisung Eure Adresse an und Ihr erhaltet eine Spendenbescheinigung) und es versteht sich von selbst, dass Ihr ‚massvoll‘ genannt werdet, wenn Ihr dieses Projekt unterstützt. Die Form, wie das geschieht, wollen wir gemeinsam mit Gut Gödelitz überlegen.

Die Bankverbindung* für dieses Geschenk ist:

Kontoinhaber: MenschBank e.V.
IBAN: DE03 5003 1000 1039 8730 16, BIC TRODDEF1 (TriodosBank N.V. Deutschland, Frankfurt)
Verwendungszweck: SDG 16 / Unter zwei Linden

oder per Paypal an info@menschbank.de

Für Eure Spende erhaltet Ihr eine Spendenquittung.

*Geld, das über das Zahlungsziel von 8.500 Euro hinaus geht, wird zu gleichen Teilen und zu 100 Prozent an die beiden gemeinnützigen Vereine ‚Ost-West-Forum e.V.‘ (Gut Gödelitz) und ‚Steinleicht e.V.‘ (Bildhauertage Nebelschütz) weitergeleitet.

PS. Gerade erhalte ich ein wundervolles Geschenk von Anita Maas, der Herausgeberin des MaaS-Magazins. Ihr in Kürze erscheinendes 11. MaaS-Magazins hat FRIEDEN als Thema – und sie schenkt uns 100 Exemplare zum Weitergeben an die Ermöglicher dieses Friedens-Geschenkes.
Oh, das ist wirklich toll!!!
Also: Spenden, die Postadresse für das MaaS-Magazin an info@menschbank.de senden und sich ab ca. 3. Novemberwoche auf ein ganz inspirierendes und ermutigendes FRIEDENS-Heft freuen (nur solange der Vorrat, also 100 Hefte, reicht).

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