Ein gutes Leben in Sachsen

Wir haben eine Vision: EIN GUTES LEBEN IN SACHSEN.

Wir engagieren uns für die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie  und wir orientieren uns an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Wobei wir beides ‚übersetzen‘ in eine Sprache, die die Menschen in Sachsen verstehen. Die Jungen wie die Alten. Wir hören hin auf die Herausforderungen der Bürger. Wir hören hin, was die Politik als Lösungsansätze formuliert. Wir sprechen mit den Landratsämtern, wo beispielsweise individuelle Maßnahmenkataloge für die ländlichen Räume (LEADER-Programm) verabschiedet wurden, die die Wünsche der Bürger widerspiegeln.

Und wir bauen Brücken. Brücken zu einer Wirtschaft und Gesellschaft, die dem Guten Leben für Alle in Sachsen dient.

GUTES LEBEN IN SACHSEN?! – ist das ein anderes ‚gutes Leben‘ als in Thüringen oder Bayern oder Mecklenburg-Vorpommern?! … wir glauben JA. Wir glauben es, weil wir mit den Menschen sprechen und wahrnehmen, dass es überall ganz individuelle Aufgaben, Wünsche, Herausforderungen und mögliche Lösungen gibt. Deshalb ist es ja so wichtig, lokal zu handeln und gleichzeitig global zu denken.

Deshalb gibt es sogar in jedem Landkreis ganz unterschiedliche LEADER-Aktionsgruppen und Regionalmanagements hierfür. Mit der Puzzleteilen wie Gemeinwohl-Ökonomie, Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und anderen ist es möglich, eine Verbindung zu schaffen. Die GWÖ beispielsweise bietet lediglich den Rahmen über die Matrix. Die Inhalte dürfen mit direkter Beteiligung der Bürger individuell gefüllt werden.

Wir lieben unsere Heimat. Wirklich. Und wir lieben die Stadt, in der wir heute leben. GUTES LEBEN IN DRESDEN?! – bräuchte auch das eine andere GWÖ-Matrix als Leipzig oder München oder Berlin? Nun, die Matrix der Gemeinwohl-Ökonomie ist immer die Gleiche:

Die Werte (Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, Ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung) sind die Gleichen – und ebenso die Berührungsgruppen.

Doch was sich unterscheidet, was individuell und partizipativ mit den Bürgern des Ortes, der Region, des Landes (oder des Unternehmens) gestaltet werden darf und sogar gestaltet werden muss, um die eigene Identität zu entdecken und zu wahren, ist die Umsetzung.

(Anm.: dies ist NICHT im Sinne der GWÖ – ganz im Gegenteil. Ein Matrixteam entwickelt die Inhalte und nur, wer nach den offiziellen Rahmenbedingungen bilanziert, kann offiziell auditiert werden.

Hier in Sachsen sehen wir eine besondere Herausforderung: nach knapp 30 Jahren Wende sind die Menschen sensibel, sich ein fremdes System ‚überstülpen‘ zu lassen. Deshalb die Idee: lasst uns die Inhalte gemeinsam mit den Bürgern füllen. Das Gute aus der Planwirtschaft mit dem Guten aus der sozialen Marktwirtschaft kombinieren und ergänzen, dort, wo noch etwas fehlt.)

Lasst uns die GWÖ kombinieren mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, wie in dem Beispiel oben (von Matthias Kasper) sichtbar.

 

Wir bei MenschBank sind Visionäre – und wir lieben den Austausch mit anderen Visionären aus anderen Netzwerken. Gemeinsam Ideen zu verbinden und weiterzuentwickeln.

Wir lieben es, die Ärmel hochzukrempeln und loszulegen. Treiben an – und ernten neben aller Unterstützung auch Widerstand. Manchmal nervt das, strengt uns an – und lässt uns ungeduldig werden. Dann üben wir uns darin, andere Worte zu finden, die Menschen abzuholen mit dem, was sie sich wünschen und am liebsten tun wollen. Wollen wir doch alle mitnehmen. Wir ahnen, dass es normal ist, Widerstand zu erhalten. Wir beobachten die visionären Gestalter der Vergangenheit und der Gegenwart. Und wir erinnern uns an folgende Worte:

Hat unser Land und vor allem unsere Politik einen Mangel an Visionen?
Das ist eine schwer zu beantwortende Frage. An was es sicherlich mangelt, sind Menschen, die visionär denken und Visionen auch in die Tat umsetzen.
Ein Zukunftsbild in seinen Gedanken zu zeichnen, es offen und frei zu kommunizieren und dann Wirklichkeit werden zu lassen, ist immer ein mutiger, manchmal auch ein einsamer Akt.
Vor allem ein Akt, zu dem man langen Atem braucht.
Muss man doch aushalten können, dass es Gegenwind gibt. Dass Veränderungen auch Ängste schüren. Und dass die Dinge oft langsamer voran gehen als gewünscht.
Visionäre sind oft keine einfachen Zeitgenossen. Treiben Sie doch stets zur Extrameile an. Rufen Sie zur tieferen Analyse auf, um wirklich zu verstehen. Bitten sie mit Nachdruck zur Geschwindigkeit in der Umsetzung.
Doch wo wären wir in unserer Welt ohne diese unbequemen Vordenker. Ohne diese Aufrüttler. Ohne diese Kämpfer für ein Stück bessere Welt. Auch wenn wir so manches Mal wünschten, sie würden uns in Ruhe lassen. Es uns einfacher machen. Uns nicht auffordern, aus unserem Komfort treten.
Doch wir Menschen sind Zukunftswesen. Ohne eine Vorstellung von einem besseren Morgen verkümmern wir. Verlieren wir die Hoffnung, werden müde und geben auf. Ein Mangel an innerer Zukunft wirkt verheerend – was der Blick in eine Vielzahl von Krieg und Katastrophen gezeichneten Ländern rund um den Erdball zeigt und manchmal brauchen wir gar nicht so weit blicken, sondern nur in die Wohnlagen am Rande unserer Großstädte.
Wir brauchen Menschen in Politik, Wirtschaft und Kultur, die uns inspirieren, anregen und auffordern, unsere eigene Zukunft mitzugestalten.

Wir können nicht anders. Wir lieben, was wir tun – und tun es mit all unserem Herzblut, unserer Liebe und Passion. Wir folgen dem Ruf des Lebens. Wir sind von Herzen dankbar all jenen, die in welcher Position auch immer, sich öffnen für die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie – und voller Zuversicht, Kreativität, Lebensfreude und Weisheit helfen, diese Idee lebendig und erfahrbar werden zu lassen.

Es gibt so viele davon in Sachsen. So wunderbare und inspirierende Menschen, die sich, jeder für sich, für alle oder für einzelne Werte aus der Matrix der Gemeinwohl-Ökonomie einsetzen.

Was sie eint, ist das Streben nach etwas, das so simpel klingt: EIN GUTES LEBEN FÜR ALLE.

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